Cloud Atlas, gekürzt wo es nur ging und verändert an einigen Stellen, unterhielt mich die ganze Überlänge.
Anna Karenina, bekannt für sein schleppendes Tempo und beschreibungsscwanger, verging wie im Flug.
Beide brachen das typische Hollywood-Shema auf (die leider stark vereinfachte Version des aristotelischem Dramenaufbaus) und präsentierten zwar bereits bekannte Themen, aber dies auf eine Art und Weise, die abwechslungsreicher nicht sein kann.
Cloud Atlas ist alles andere als verwirrend. Die Geschichten sind klar erkennbar und wunderbar erzählt.
Anna Karenina's Mischung zwischen Theaterbühne und Film ist nahezu genial und wirklich mitreißend.
Aber ich habe ja auch von Leuten gehört, sie fanden damals Inception kompliziert.

Nein, ehrlich, wenn solch abwechslungsreiche Filme solch schlechte Kritiken bekommen, weiß ich wirklich nicht mehr, was das über unsere Gesellschaft aussagt.